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Donnerstag, 14. April 2011
Simsonbrunnen
Auch in Freiburg gibt es einen Simsonbrunnen von Hans Gieng, aber er ist nicht in Farbe und 20 Jahre später entstanden als derjenige in Bern.
Mittwoch, 30. März 2011
Geheimnis gelüftet!
Ich habe euch letzte Woche geschrieben, dass ich das Geheimnis verraten werde, was der Mann macht, den ich gezeichnet habe. In der Münstergasse, an der linken Seite beim Restaurant Falken, befindet sich ein Erker: Unter dem Erker ist eben unser Mann, als Dekoration. Und es sieht aus, als ob er den ganzen Erker tragen müsste. Das Haus heisst May-Haus und wurde im 16. Jahrhundert gebaut. Es ist ein Renaissance-Haus. Mehr Infos über dieses Haus erhält ihr bei G26.
Dienstag, 22. Februar 2011
Vennerbrunnen
Die Figur mit der Berner Fahne heisst Venner. Beim Bau der Nydeggbrücke (1840-1843) stand der am meisten verschobene aller Figurenbrunnen oben am Nydeggstalden, erst seit 1913 steht er auf dem Rathausplatz. Als Venner bezeichnet man einen Fähnrich. Unter seinen Füssen sind 4 Köpfe. Das sind die vier Venner Repräsentanten der vier Stadtviertel von Bern. Jeder regierte über eins der 4 Stadtteile. Hier steht also der Venner, stolz, mit der Fahne Berns. In der rechten Hand hält er ein zweihändiges Schwert. Begleitet wird er von einem kleinen bewaffneten Bären.
Gerechtigkeitsbrunnen
Es ist der schönste Renaissancebrunnen Berns und weit herum. Die Justizia hält in der rechten Hand das Richtschwert und in der linken Hand die Waage. Am Kopf band man ihr eine Augenbinde um. Auf ihrem Faltengewand trägt sie einen Zierpanzer. Bei den Füssen befinden sich die Büsten des Königs, des Papstes, des Sultans und natürlich noch des Kaisers. Das soll bedeuten, dass die Gerechtigkeit über dem König steht und den drei anderen.Der Ryfflibrunnen
Der Armbrustschütze entstand 1545/46 in der Werkstadt von Hans Gieng, aber dieser baute diese Brunnenfigur nicht, nein, die Brunnenfigur erstellten die Gesellen von ihm. Auf der Schulter trägt er eine Armbrust, am Gürtel ist ein Dolch befestigt, ebenfalls befestigt ist auch der Köcher mit den Pfeilen drin. Begleitet wird er von einem Bärchen, das mit einer Steinschlossbüchse ausgerüstet ist. Der Brunnen hiess früher Golattenmattgassbrunnen. 1860 gab man ihm den Namen des sagenhaften Schützen Ryffli, der 1340 den bösen Burgherrn vom Schloss Burgistein mit einem gut gezielten Schuss tötete.
Der Läuferbrunnen
Dienstag, 8. Februar 2011
Kindlifresserbrunnen
Der Kindlifresserbrunnen wurde um 1545/46 errichtete und steht auf dem Kornhausplatz. Das achteckige Becken wurde um 1690 gebaut. An der Säule trägt er ein Täfelchen worauf steht HG, dass heisst Hans Gieng, und mann weiss nicht genau ob er die Brunnenfigur gebaut hat oder die Säule. Oben auf der Säule sitzt der Kindlifresser. Von den gefangenen Kinder stecken einige noch in einem Sack, hängen am einem Riemen oder verbergen sich hinter seinem Rücken. Eines stopft er eben in seinen Mund, währen einem andern die Flucht gelingt.
Donnerstag, 3. Februar 2011
Der Pfeiferbrunnen
Der Pfeiferbrunnen steht in der Spitalgasse in Bern und gehört zu den Berner Altstadtbrunnen aus dem 16. Jahrhundert.
Er wurde 1545/46 von Hans Gieng geschaffen und stand bis 1638 zwischen Ryffli- und Storchengässchen vor dem Gasthof zum Kreuz, der seit 1594 Gasthof Zum Storchen hiess. Deshalb nannte man den Brunnen
ja auch Storchenbrunnen. In diesem Gasthof übernachteten oft Reisende. Das könnte ein Grund dafür sein, warum die Brunnenfigur einen Dudelsackspieler darstellt. Die Figur ist eine freie Nachgestaltung des Kupferstiches Der Sackpfeifer von Albrecht Dürer von 1514. Wahrscheinlich handelte es sich um einen fahrenden Musikanten.
Simsonbrunnen
Der Simsonbrunnen steht in der Kramgasse in Bern und gehört zu den Berner Altstadtbrunnen aus dem 16. Jahrhundert.
Der Brunnen wurde 1527 errichtet. 1544 entstand zudem das achteckige Wasserbecken. Die Brunnenfigur wurde wieder mal von Hans Gieng gestaltet. Die Brunnenfigur stellt den römisch gekleideten biblischen Helden Simson dar, wie er einen Löwen beim Maul packt, um ihn zu zerreissen. Die Zunft der Metzger stifteten den Simsonbrunnen.
Auch in Freiburg gibt es einen Simsonbrunnen.
Freitag, 21. Januar 2011
Schützenbrunnen
Der Schützenbrunnen gehört zu den Berner Altstadtbrunnen aus dem 16 Jahrhundert. Er wurde 1527 gebaut und erhielt 1543 von Hans Gieng die Brunnenfigur. Der Mann oben auf der Säule hält in der rechten Hand eine Fahne, darauf zwei Gewehre, die ein Kreuz bilden. In der linken Hand hält er ein langes Schwert. Der ganze Mensch ist mit einer Eisenrüstung bekleidet. Zwischen den Beinen steht ein kleiner Bär, der mit einem Gewehr auf die Leute in der Marktgasse zielt. 1889 stand der Schützenbrunnen beim Haus der Schützengesellschaft (Marktgasse 24), biss 1931. 1931 stand der Brunnen auf der anderen Seite der Marktgasse(vor den Hausern Nr. 27). 1939 verschoben sie den Brunnen in die Mitte der Marktgasse, aber nicht nur dass, sie haben in auch um ein paar Häuser verschoben, und steht jetzt beim Haus Nr. 16.
Die Figur blickte bis 1931 nach Osten und wurde 1939 westwärts gewendet aufgestellt.
Standort: Vor 1889 vor dem Haus der Schützengesellschaft (Marktgasse 24/28); 1889 bis 1931 an der Schattseite (vor den Häusern Nr. 27/29); seit der Neuaufstellung 1939 vor dem Haus Nr. 16
Die Figur blickte bis 1931 nach Osten und wurde 1939 westwärts gewendet aufgestellt.
Standort: Vor 1889 vor dem Haus der Schützengesellschaft (Marktgasse 24/28); 1889 bis 1931 an der Schattseite (vor den Häusern Nr. 27/29); seit der Neuaufstellung 1939 vor dem Haus Nr. 16
Montag, 20. Dezember 2010
Anna-Seiler-Brunnen
Am Dienstag sprang ich fröhlich durch die Marktgasse und freute mich auf den Anna-Seiler-Brunnen. Er liegt hinter dem Käfigturm. Er steht wunderschönen im weichen Schnee, und die Schneeflocken fielen nur so über den schönen Brunnen: Das war sehr schön. Der Brunnen steht als Andenken an Anna Seiler da und wurde 1545 gebaut. Sie spendete im Jahre 1354 ein Spital in Bern, welches ihren Namen erhielt. Nach vielen Jahren beschloss man es Insel Spital zu nennen, weil es seinen Standort änderte, ins ehemalige Nonnenkloster der Insel.
Die Frau oben auf dem Turm heisst natürlich Anna. Sie hält einen goldenen Krug in der Hand und giesst das Wasser in die goldene Schale hinein (denn beim Anna-Seiler-Brunnen holten früher viele Leute Wasser!). Sie hat ein violettes Kleid an, und in der Mitte des Kleides ein goldenes Tuch umgewickelt. Unter ihren Füssen liegt ein Kopf eines Mannes, der rund herum nur Gold sieht und auf die Marktgasse hinunter schaut (der hat es gut ). Am Anna-Seiler-Brunnen lernten sich Ferdinand Hodlers Eltern kennen, beim Wasser schöpfen. Wenn ich ihn anschaue, dann kommt er mir sehr gross vor. Er ist viel höher als der letzte Brunnen, den ich besuchte
(Zähringerbrunnen war der letzte ). Er ist wunderschön.
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Zäringerbrunnen
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