Posts mit dem Label Geschichte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Geschichte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 15. April 2011

Löwendenkmal

Der tote Löwe erinnert an die 760 Schweizer Gardisten, die 1792 beim Tuileriensturm in Paris starben. Eigentlich sollten sie den König Louis XVI. beschützen, doch dieser war bereits geflohen...

Sonntag, 10. April 2011

Gogwärgi

Die Gogwärgi sind liebe Zwerge und leben in Fiesch. Bis jetzt hat man sie noch nie gesehen. Sie helfen einem, vor allem in der Nacht. Doch man darf sie nicht verraten, denn dann sieht man sie nie wieder. Auf dem Weg von Fiesch nach Lax begegneten wir einigen Geschichten und holzgeschnitzten Gogwärgini.

Mittwoch, 23. März 2011

Kolosseum und Gladiatorenkämpfe

Gladiatorenkämpfe endeten meistens mit dem Tod. Es waren unschuldige Sklaven, die man einfach kämpfen liess, ohne dass sie es wollten. Sie durften nicht sagen: "Ich will nicht kämpfen", sondern sie mussten. Spartakus nervte das: Er war natürlich auch ein Sklave. Vor dem Gladiatorenkampf gaben sie die Waffen schon vorher aus, damit die Gladiatoren sich gut vorbereiten konnten. Spartakus brach mit 82 Männern aus, dank den Waffen. Er sammelte danach ganz viele Leute zusammen (über 100'000) und kämpfte erfolgreich gegen die Römische Nation. Seitdem gab man die Waffen den Gladiatoren erst wenn sie im Einsatz standen.

Aber Gladiatoren waren auch berühmt, wenn sie immer und immer gewannen. Doch es ist sicher ein schlimmes Gefühl, wenn man aufwacht und denkt, vielleicht werde ich heute sterben im Gladiatorenkampf. Wenn ein Sklave starb, erhielt sein Besitzer viel Geld.

Cäsar war ein mächtiger Mann und wollte diese Macht behalten. Doch viele gewöhnliche Leute seines Volkes waren unzufrieden. Cäsar schenkte ihnen deshalb diese Gladiatorenkämpfe, die die Menschen immer gerne sehen wollten. So blieb Cäsar an der Macht. Es gab aber nicht nur Gladiatorenkämpfe. Bei jedem Anlass plante man den Tag genau. Zuerst war die Tierhatz an der Reihe, dann essen, nach etwas Brot und Wein die Hinrichtungen ("Brot und Spiele" sagt man heute noch!) und dann das Grösste, die Gladiatorenkämpfe. Diese Gladiatorenkämpfen wurden an vielen Orten im Mittelmeergebiet abgehalten, von Spanien bis Algerien.

Das berühmteste Amphitheater ist das Kolosseum in Rom. Neben dem Kolosseum gab es eine kleine Arena, in der die Gladiatoren trainieren konnten. Sie wohnten auch dort. Diese Arena war mit dem Kolosseum durch einen Tunnel verbunden. Beim Kolosseum konnte man Wasser rein fliessen lassen und Seeschlachten durchführen. In Pozzuoli, in der Nähe von Neapel und dem Vesuv, gibt es auch ein Kolosseum. Am Anfang baute man die Tribünen der Kolosseen immer aus Holz, damit man sie nach einem Anlass wieder abbauen konnte. Später wurden die Tribünen aus Stein gebaut, weil Tribünen eingestürzt waren und viele Menschen dabei starben.

Am Boden befinden sich dort Falltüren. Viele Sklaven konnten an einem Seil ziehen und zogen dadurch einen Käfig hoch mit einem Löwen oder anderem Ungetier drin. Den liessen sie dann frei, und dieser Löwe kämpfte mit einem anderen Tier. Sie konnten aber auch die Gladiatoren raufziehen. Die Gladiatoren mussten im Untergrund auf ihren Einsatz warten. Dann wurden zwei hochgelassen, und die zwei kämpften. Der Sieger überlebte, der andere starb. Und so ging es immer weiter, und das konnte über einen Monat dauern mit bis zu 2000 Gladiatoren. Denn schon ein Kampf dauerte manchmal lange.    


Kolosseum Pozzuoli (40'000 Plätze), grösser als das Stade de Suisse



Kolosseum Rom (60'000 Plätze), kleiner als das Nou Camp in Barcelona




Und hier ist mein Kolosseum, das ich für euch gebaut habe:


  Von oben.

Der Eingang in die Arena für die Gladiatoren. 

In der Arena

Die Ehrentribüne, für Cäsar? 

 Die Tribünen stehen nur auf wenigen Pfeilern.


 Unter dem Kolosseum isst man.




Dieses Kolosseum steht jetzt in meinem Zimmer (bin stolz auf mich).

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Boris und der Wolf

Boris ist auf dem Heimweg im tiefen Schnee. Er kommt kaum voran, weil es stürmt. Er denkt an einen Abend, beim Kamin mit einer heissen Kakao in seinen Händen. Doch er will gar nicht daran denken. Auf einmal sieht er in der verschneiten Welt eine Eishöhle und will sich etwas ausruhen. In der Eishöhle ist es kalt, und das so sehr. Aber weil der Junge so viele Jacken an hat, friert er gar nicht. Er legt sich kurz hin, schläft dann ein. Kurz darauf wird er von einem bösen Knurren geweckt. Was muss er sehen? Ein grosser Wolf mit verstrubbeltem Haar steht vor ihm. Dieser sieht hungrig aus, denn er jagte sicher vergeblich. Er läuft jetzt auf Boris zu, da zerbricht das Eis am Boden, und der Wolf fällt in ein Loch. Er heult ganz jämmerlich, und Boris hat Mitleid mit ihm. Er will in das Loch steigen, doch er ist zu dick. Da nimmt er sein Seil hervor und wirft es dem Wolf zu, dieser packt es mit den Zähnen, und Boris zieht ihn hoch. Der Wolf schaut nicht mehr böse rein, nein, er strahlt vor Dankbarkeit. Er sieht Boris schon traurig entgegen wegen seinem Pfötchen. Es tut ihm sooo weh. Boris wickelt sein Halstuch um das Pfötchen. Er wartet in der Eishöhle, bis es dem Wolf besser geht. Nach einiger Zeit ist der Wolf wieder fit, und er läuft mit Boris nach Hause. Der Wolf verabschiedet sich von Boris. Er hüpft freudig davon, er dreht sich um und heult Boris laut zu.